Stromspeicher

Immer häufiger werden Batteriespeicher in Kombination mit PV-Anlagen gebaut. Hier finden Sie Informationen zum Thema.

Stromspeicher in Kombination mit PV-Anlagen

Für den wirtschaftlichen Betrieb einer Photovoltaikanlage ist ein hoher Eigenverbrauch wichtig. Dies ist möglich durch den optimierten Einsatz von Haushaltgeräten, der Heizung (z.B. Wärmepumpe) oder das Laden des E-Autos, während die Sonne scheint. Überschüssiger Solarstrom kann zudem in einem chemischen Batteriespeicher (umgangssprachlich: Batterie) lokal zwischengespeichert werden.

Die Batterie verhilft zu höherem Eigenverbrauch

Mit einem Batteriespeicher kann der Anteil des selbstverbrauchten, eigenerzeugten Solarstroms erhöht werden. In einem Einfamilienhaus können damit Eigenverbrauchsanteile von bis zu 90 % erreicht werden. Der effektive Eigenverbrauchsanteil hängt von verschiedenen Faktoren, wie z.B. dem Verbrauchsprofil und der Anlagengrösse ab und kann stark variieren. Aufgrund ihrer Zyklenfestigkeit und stetig sinkenden Preisen kommen heute primär Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. Eine Photovoltaikanlage kann auch später mit einem Batteriespeicher ergänzt werden. Die installierte Speicherkapazität in der Schweiz hat sich 2018 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Gründe für den Betrieb eines Stromspeichers in Kombination mit einer Photovoltaikanlage

  • «Den eigenen Solarstrom selber nutzen» ist beliebt
  • Aufgrund der oft tiefen Vergütung für den zurückgelieferten Photovoltaikstrom besteht das Bedürfnis, den Eigenverbrauch zu erhöhen.
  • Erhöhung des Eigenverbrauchs und somit des Anrechnungsfaktors der produzierten Energie (Minergie-Zertifikat)
  • Erhöhter Wunsch oder Bedarf nach Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz. Ein Speicher kann die Möglichkeit zur Notstromversorgung oder Inselnetzbetriebsfähigkeit bieten.
  • In Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV) gewinnen Batteriespeicher und ganzheitliche Konzepte ebenfalls immer mehr an Bedeutung.